Glaubenssätze sind tief in unserem Inneren verankert. Sie beeinflussen unser Denken und Handeln und können sich positiv sowie negativ auf unser Leben auswirken.

In diesem Artikel möchte ich dir erklären, was Glaubenssätze sind und warum sie so wichtig sind. Außerdem zeige ich dir, wie du positive Glaubenssätze formulierst und wie du mit positiven Affirmationen deinen Kindern einen glücklichen Weg mit mehr Selbstvertrauen und Mut ebnen kannst.

Was sind Glaubenssätze?

Unser eigenes Glaubenssystem formt sich aus unseren Erfahrungen, Vorstellungen, Meinungen und Werten, die wir bewusst sowie unbewusst verinnerlichen. Diese eigenen inneren Wahrheiten, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen, beschreiben sogenannte Glaubenssätze.

Sie formen feste Glaubensstrukturen und geben uns damit ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit. Wenn Glaubenssätze fest in uns verankert sind, kommt es uns so vor, als wären sie die einzig mögliche Sicht auf die Welt, unsere eigene Wahrheit. Genau deshalb ist es so wichtig, sich mit den Glaubenssätzen näher zu beschäftigen: Denn wenn wir nicht aufpassen und dabei Denkweisen verinnerlichen und ausleben, die unser eigenes Leben negativ beeinflussen, sollten wir unbedingt gegensteuern.

Warum sind Glaubenssätze wichtig?

Glaubenssätze können unser komplettes Leben prägen. Vielleicht hast du selbst als Kind schon Sätze gehört wie: „Lass das mal lieber, das ist zu schwer für Dich“, „Wenn du groß bist, dann kannst du xy auch – jetzt noch nicht“ und viele weitere. Diese Formulierungen sind negative Affirmationen, die sich zu festsitzenden Glaubenssätzen für unser ganzes Leben formen. Wir glauben irgendwann, auch im erwachsenen Alter, dass wir bestimmte Dinge einfach nicht können, dass wir es nicht wert sind oder dass es andere eben einfach besser können. Auch ich kenne solche Glaubenssätze und weiß, wie schwer es ist, diese wieder loszulassen.

Doch Glaubenssätze lassen sich auch zum Positiven verändern.

Genauso wie negative Glaubenssätze uns vielleicht kleinhalten, so können wir sie zum Positiven verändern und für unsere Glücklichkeit und Zufriedenheit nutzen.

Wie formuliert man positive Glaubenssätze?

Wenn man weiß, wie man Glaubenssätze positiv formuliert, kann man sie für die eigenen Gedanken und das eigene Glück nutzen. Für die Formulierung positiver Glaubenssätze habe ich ein paar Tipps, die ich dir gerne mitgeben möchte.

1. Positive Formulierung

Damit der Glaubenssatz etwas positives in dir auslösen kann, muss er positiv formuliert sein. Verzichte deshalb auf Verneinungen wie „nicht“, „kein“ oder „nie“. Ein positiver Glaubenssatz entsteht, indem du eine positive Vorstellung – also eine Art Bild – erzeugst und dieses mit einem positiven Gefühl verknüpfst.

2. Verwende die aktive Gegenwart als Zeitform

Mit einem Glaubenssatz beschreibst du kein Zukunftsbild und auch nichts, was Vergangenheit ist. Genauso ist ein Glaubenssatz aber auch an keine Bedingung geknüpft: Das heißt, Formulierungen im Konjunktiv wie „hätte“, „sollte“, „würde“, „könnte“ gehören nicht hinein.

3. So konkret wie möglich

Dein Glaubenssatz sollte so konkret wie möglich auf deine Wünsche, Bedürfnisse und Ziele eingehen. Wirksamer formulierst du den Satz dabei, wenn du dein Thema kurz und prägnant beschreibst. Für jedes deiner Ziele solltest du deshalb einen eigenen Glaubenssatz nutzen.

Affirmationskarten für Kinder, positive Glaubenssätze formulieren

Hier ein paar Beispiele:

  • Ich bin liebenswert.
  • Ich mag mich und meinen Körper.
  • Ich lasse alles los, was mir nicht guttut.
  • Ich allein bin für mein Glück verantwortlich.
  • Ich gehöre niemand anderem außer mir.
  • Ich stecke voller Energie und Kraft.
  • Ich weiß, was für mich selbst am besten ist.
  • Meine Meinung zählt.
  • Ich kann alles schaffen.
  • Ich bin mutig.
  • Ich vertraue mir selbst und dem Leben.

Podcast Frauensache: Interview über Glaubenssätze mit Klaus Bernhardt

Über die Macht unserer Gedanken habe ich mit Klaus Bernhardt, Therapeut und Leiter des Instituts für moderne Psychotherapie, gesprochen. In der Podcastfolge sprechen wir darüber, wie uns negative Glaubenssätze blockieren, woher sie kommen, wie sie sich anfühlen und was unsere Emotionen damit zu tun haben. Viel Freude bei dieser wertvollen Folge.

Podcast Frauensache - Sina Oberle
Zur Folge

Affirmationskarten für Kinder: 12 Wunderkarten

Was wir ein Leben lang vorgelebt und gesagt bekommen, bestimmt uns und unser Denken. Deshalb ist es mir so wichtig, dass wir unseren Kindern positive Glaubenssätze mit auf den Weg geben, die wir ihnen immer wieder bewusst machen.

Seit meine Tochter auf der Welt ist, sage ich ihr beispielsweise täglich verschiedene Affirmationen, die ich mir dabei auch immer wieder selbst vor Augen führe.

Warum sollten wir uns nicht für unsere Kinder wünschen, dass sie Stärke, Mut und Selbstbewusstsein in ihrem Glaubenssystem verankern? Genau deshalb habe ich in den letzten Wochen an einem Herzensprojekt gearbeitet, mit welchem ich positive Affirmationen an Kinder und ihre Eltern geben möchte. Mit den 12 Wunderkarten erhältst du positive Affirmationen mit kindgerechten Fragestellungen, die dabei helfen, die eigenen Glaubenssätze zu prägen und bewusst wahrzunehmen. Du kannst sie zum Beispiel deinen Kindern über den Tag verteilt vorsagen oder bei eurem gemeinsamen Abendritual einbauen.

Positive Glaubenssätze für Kinder

Mit den Wunderkarten erhältst du 12 liebevoll gestaltete Affirmationen für positive Glaubenssätze, die dir und deinem Kind Mut, Stärke und Selbstbewusstsein schenken.

Die Wunderkarten waren innerhalb von kürzester Zeit ausverkauft – ihr seid der Wahnsinn! Den nächsten Druck werde ich höchstwahrscheinlich Ende März/Anfang April in Auftrag geben. Wenn du an den Karten interessiert bist, setze dich auf die Warteliste und du erfährst als eine der ersten von der nächsten Verfügbarkeit!

Zu den Wunderkarten

Fühl dich umarmt,

deine Sina ♡